Der Weg vom schlichten Kastenwagen zum gemütlichen Wohnmobil ist nicht immer direkt. Wer ein Occasion-Fahrzeug erwirbt, übernimmt häufig eine originale Doppelsitzbank im Fahrerhaus – also drei Sitzplätze vorne. Je nach Ausbaukonzept, Grundriss oder tatsächlichem Sitzplatzbedarf ist diese Lösung jedoch nicht immer optimal. Oft zeigt sich schnell: Ein Einzelbeifahrersitz bietet mehr Flexibilität, Komfort und Platz.
Aus technischer Sicht ist der Umbau in den meisten Fällen gut umsetzbar. Dennoch spielen bei solchen Änderungen immer auch formale und rechtliche Vorgaben eine wichtige Rolle.
Zusammenarbeit mit der Zulassungsstelle
Zulassungsbehörden und Prüfstellen stellen sicher, dass alle Fahrzeuge den geltenden Vorschriften entsprechen – sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Strassenverkehr. Je nach Zulassungsland, Kanton oder Prüfstelle können sich die Anforderungen an nachgerüstete Sitze oder Drehkonsolen im Detail unterscheiden. Dies liegt weniger an unterschiedlichen gesetzlichen Grundlagen, sondern vielmehr an deren korrekter und gewissenhafter Auslegung.
Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, empfehlen wir, geplante Umbauten vorab mit der zuständigen Stelle abzuklären. So lassen sich offene Fragen frühzeitig klären und der spätere Eintrag in die Fahrzeugpapiere verläuft unkompliziert und effizient.
Bewährte Lösungen für den Beifahrersitz-Umbau
Beim Austausch der Beifahrersitzlösung stehen in der Praxis verschiedene Optionen zur Verfügung. Wir unterscheiden dabei zwischen:
der originalen Doppelsitzbank
dem originalen Einzelbeifahrersitz des Fahrzeugherstellers
einem Pilotensitz eines spezialisierten Drittanbieters
Jede Variante bietet spezifische Vorteile – sei es in Bezug auf Komfort, Drehfunktion, Raumausnutzung oder Zulassungsfähigkeit. Dank unserer Erfahrung unterstützen wir Sie dabei, die passende Lösung für Ihr Fahrzeug und Ihr Ausbauprojekt zu finden.
Variante 1: von Doppelsitzbank zum ORIGINAL Einzel-Beifahrersitz (OEM)

Ein erster sinnvoller Schritt ist immer der Blick in den Hersteller-Konfigurator oder die Rückfrage bei der Markenvertretung. So lässt sich schnell klären, ob das betreffende Fahrzeugmodell ab Werk auch mit zwei einzelnen Sitzen erhältlich ist. Ist dies der Fall, besteht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bereits eine entsprechende Typengenehmigung für die Zweiersitz-Variante – was den späteren Eintrag bei der Zulassungsstelle in der Regel deutlich vereinfacht.
Auch technisch gibt es einige Punkte zu berücksichtigen, insbesondere bei modernen Fahrzeugen. Systeme wie Sitzheizung, Beifahrer-Airbag-Erkennung, Gurtstraffer oder Passagiererkennung müssen korrekt übernommen oder angepasst werden, damit Komfort und Sicherheit vollständig erhalten bleiben.
Originalsitze aus dem Herstellerprogramm sind entsprechend gefragt. Gebrauchte Exemplare sind selten und preislich instabil, während neue Sitze aus dem Aftersales-Bereich schnell in einen sehr hohen Kostenbereich gehen können. Umso wichtiger ist eine fundierte Planung und die Wahl der passenden Lösung.
Variante 2: von Doppelsitzbank zu Drittanbieter Sitz
Gibt der Gebrauchtmarkt nicht das Passende her, bleibt als Alternative die Nachrüstung eines Sitzes eines spezialisierten Drittanbieters. Je nach Fahrzeug und Sitzsystem können zusätzliche Komponenten erforderlich sein, etwa ein passender Sitzkasten, Gleitschienen, Adapterplatten oder weitere fahrzeugspezifische Befestigungsteile.
Auch aus Zulassungssicht gibt es einiges zu beachten. Die Sitze müssen definierte Anforderungen erfüllen – unter anderem in Bezug auf die Verankerung der Sicherheitsgurte, die Gurtsysteme selbst sowie die Festigkeit von Sitz, Kopfstütze und deren Befestigungspunkten.
In der Schweiz kann die Eintragung nachträglich montierter Sitze komplex sein. Ein DTC-Gutachten ist nicht immer erforderlich, dennoch prüfen die Behörden genau, ob die Sitze den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Viele Hersteller liefern für ihre Sitzsysteme bereits eine ECE-Homologation oder eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für verschiedene Fahrzeugtypen. Mit diesen Nachweisen lässt sich der Einbau fachgerecht durchführen.
Entscheidend ist dabei eine frühzeitige Abstimmung und offene Kommunikation mit allen Beteiligten – von Hersteller über Werkstatt bis zur Zulassungsstelle. So lassen sich Missverständnisse vermeiden, der Umbau kann reibungslos erfolgen und die spätere Zulassung wird deutlich einfacher.

Variant 3: Swivel console for single seat or double seat bench
If you now have two individual seats, one or the other thinks about making them rotatable in order to be able to use the living space in the camper a little better. The game with the Admission is comparable on the spot to the single seat: ECE regulations must be fulfilled and verifiable. With the double seat bench, the available options for the rotating console are very small, I only know of some for the VW T5/T6 that actually have an approval. For a large number of driver's seats and individual passenger seats, however, there is the option of retrofitting a rotating console. A little hint at this point: the rotating consoles are either for one Original seat of a vehicle types or for the specific combination of seat base and Third-party pilot seat approved for a vehicle type. In our shop you will find the models where a Retrofitting without individual approval is possible.


All in all lies the Difficulty retrofitting of individual seats and swivel consoles in the search for the right parts and the Preparation of the documentation. In comparison, the conversion is downright a pleasure.
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